Brodsky-Synagoge

Die Brodsky-Synagoge wurde 1897/98 erbaut. 1926 wurde sie beschlagnahmt und als Klub für Künstler genutzt. Während der Besetzung durch das NS-Regime diente die Synagoge als Stall für die Pferde der Armee. Seit 1955 war sie ein Puppentheater. 1991 wurde Moshe Reuven Azman Rabbiner der Jewish Religious Community Chabad Lubavich und forderte die Rückgabe der Synagoge an die jüdische Gemeinde Kiew, die im Dezember 1997 erfolgte. 2022 erlosch das jüdische Leben erneut. Die Tora musste evakuiert werden.

Der Beitrag ist Bestandteil der Ausstellung Kriegstouristen.