Kriegstouristen

Kriegstouristen – Leben im Ausnahmezustand | Ausstellung 1.6. – 30.6.
In der »Vergebung« Leipzig Connewitz (täglich 10-23 Uhr)

Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als Medienprojekt reisten wir vom 23.4. – 06.05. in die Ukraine, um aus Leipzigs Partnerstadt Kiew zu berichten. Neben zahlreichen Beiträgen und Interviews entstanden auch subjektive Eindrücke, die sich schwer vermitteln lassen. Vereinzelt produzierten wir Beiträge für das Leipziger Stadtmagazin kreuzer und im Ticker unseres Medienprojektes. Um die Grenzen der journalistischen Darstellungsformate zu überwinden, entschieden wir uns zu einer Ausstellung in den ausgebrannten Räumen der Connewitzer Kneipe »Vergebung«. 

Der Eintritt ist kostenlos. Diese Online-Dokumentation richtet sich an Menschen, denen ein Besuch nicht möglich ist. Zudem bietet diese Seite eine mehrsprachige Erweiterung der Ausstellung selbst.

Zu den einzelnen Bildern sind die dazugehörigen Geschichten verlinkt.

»Freiwillige«

»Anna«
»Raketenangriff«
»Kriegstourismus«




»Jüdisches Leben in der Ukraine«

»Synagoge«
»Rabbiner«
»Rahel«
»Anatevka«

»Umma«

»Umma«
»Mufti«
»Hilfsorganisation«
»Viktoria«

»Orthodoxe Gemeinde«

»Alexander«
»Bunker«
»Ludmila«

»Portraits«

»Mit Handtaschen und Briefmarken gegen Putin«
»Sticker gegen Putin«
»Drohnenlabor«
»Gamer gegen Putin«
»Training gegen Putin«
»Asow gegen Putin«

Danke an all unsere Interviewpartner*innen für das entgegengebrachte Vertrauen – auch die, welche aus Sicherheits- oder redaktionellen Gründen nicht oder nur eingeschränkt zu Wort gekommen sind. Danke an die Kiewer Fotografin Anlina Smutko für Ihre Arbeit und die zur Verfügung gestellten Bilder. Danke an das Kiewer Kollektiv ArtDopomogma für die musikalische Untermalung der Ausstellung. Danke an den Space Leipzig für die psychologische Begleitung unseres Teams. Danke an Kiews Partnerstadt Leipzig für die, noch ausstehende, Bearbeitung des Förderantrages der Ausstellung (Druckkosten 700€). Danke an all die, die es ermöglichen, unsere Arbeit zu finanzieren, über soziale Kanäle bekannt(er) zu machen oder solidarisch zu kritisieren. An alle Anderen: Macht es besser.

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